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Eins hab ich noch...

da warnse im Schikaneder
Jetzt muss doch auch mal der nette junge Herr mit der Kamera vorgestellt werden: Jonah Brucker-Cohen, so jung und schon so successful (schreibt unter anderem fürs Wired, jaja). Und am Rand daneben schüchtern wie immer der famose DJ ARA.

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Danach im Keller

Das dicke Ende
Das war nach dem Geschäftsessen im I Ragazzi, als wir noch mal kurz ins t0 basement zurückgekehrt waren, um Hr. Kummerers Geschick mit seinem Timecodevinyl zu lauschen. Der Rest hing einfach so rum.

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Cranke das Web

sonia crankt das web
Im Dienste der neuen Kunst. (Das war übrigens knapp vor der neuen Frisörfrisur.)

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Kopf-Torte

Gestern war mal wieder so ein Abend: der Wille zum Ausgehen ist dick da, und es ist nichts, aber wirklich nichts, was einen auf Anhieb begeistert. Ist halt doch keine große Stadt, Wien. Umso schlimmer, als ich quasi semi-professionell dazu verpflichtet war, den beiden funky young web artists Jonah Brucker-Cohen und Joes Koppers, die bei uns in der Netbase eingeladen waren, irgendwas Interessantes aus dem Wiener Nachtleben zu bieten. Also wurde zuerst als Treffpunkt das Schikaneder vereinbart, bei dem es dann auch blieb.
Ich merke aber eigentlich jedes Mal, wenn ich ins Schikaneder gehe, dass es mir dort doch nicht so gut gefällt - nicht nur, weil es nicht mein home turf ist, sondern weil auch oft so komische Leute dort sind. Gestern war anscheinend so eine Rocker-Crew dort, die Party gefeiert haben, und einer von denen (oder zu wem gehörte der?) war so besoffen oder ‘high’, dass er ständig alle Leute begrapscht und umarmt hat. Irgendwann ist er dann zu uns gekommen und hat Joes belästigt, der ihn wegschieben wollte, wobei die Bierflasche des Typen zu Bruch gegangen ist. Daraufhin war der schon darauf eingestellt, einen Faustkampf zu beginnen und hat seinen scary tätowierten Freund herbeigetrommelt, aber zum Glück wurden die Unruhestifter dann alle vom Boss rausgeschmissen. Joes und Jonah müssen ja jetzt einen ziemlich komischen Eindruck von Wien haben.
Heute war ich dann seit ewigen Zeiten mal wieder bei der Wella zum Haareschneiden, und eigentlich sehe ich jetzt genau so aus wie nach dem letzten Haarschnitt, obwohl ich ja wie immer eine Veränderung wollte. Außerdem habe ich jetzt das, was Roland S. immer so schön eine ‘Friseur-Frisur’ nennt und ich frage mich, ob das den Friseurinnen wirklich so gefällt, wie sie einen immer herrichten?
Gibt es eigentlich irgend jemanden, der sich nach dem Friseurbesuch nicht sofort am liebsten unter einen Wasserhahn stürzen und die Haare wieder normal machen möchte? Aber irgendwie traut man sich nie, deutlich nein zu dem vielen Haarschaum etc. zu sagen, weil man den Friseurinnen die Freude nicht verderben will. Eigentlich pervers, dass man das nur zulässt, um sie glücklich zu machen, eigentlich sollte man ja selbst durch die neue Frisur beglückt werden.
Aber heute habe ich dafür einen sehr schönen Satz der Chef-Friseurin gehört, die der Seminarteilnehmerin erklärt hat, wie sie die verschiedenen Haarpartien an meinem Kopf abteilen soll: „Schau, der Kopf is nix anders wie a Tortn. Des san lauter runde Scheibn, und von denen teilst die anzelnen Tortnstückln ab." Das ist doch gut, wenn man da mal eine ganz andere Perspektive auf dieses Ding kriegt, das man so gerne als das größte eigene Kreativ- und Arbeitsmarktpotenzial ansieht.

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ein tag im leben eines vice presidenten

trinke gerade martini dry, esse grissini, rauche eine zigarette und hoere iso68 als aperitiv zum essen und heute werde ich karfiol kochen und ein ei und dazu salat und rotwein. und dann auch noch kaffee. und heute war: so 11:00 aufstehen und fruehstueck mit sonja und arno. grapefruitsaft, kaffee, marmelade-, honigbutterbrot, zigarette und dazu werbesendungen lesen. dann etwas an meiner diplomarbeit denken und meine mails abrufen: die kathi aus dem nebligen berlin kommt am donnerstag und gruesst. so 15:00 dann mit dem rad zur jubilaeumswarte und am der feuerwache am steinhof wird der nebel massiv und der boden und die luft nass. und ich mag nebellandschaften nicht, auch wenn sie kitschig sind wie auf kalenderblaettern. und auf der kreuzeichenwiese setze ich 2 miniplastiktaschen, in die die werbesendungen immer gepackt sind, zu einer isolierenden kunststoffschicht zusammen und mich darauf und esse 2 pflaumen und 1 teilpackung cracker und rauche 1 zigarette und dann bergab und schnell und mit muetze, weil der feuchte fahrtwind ist kalt [rheumawetter]. zuhause denke ich wieder an meiner diplomarbeit und dann gehe ich einkaufen und jetzt tippe ich. und heute wird noch: flyer verteilen und interface explorer in der public netbase.

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