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Mondschein

Warum nur habe ich heute die 8,80 EUR für so ein mieses Buch auf den Ladentisch gelegt? (Ich weiß es: weil ich dem Wochenende nicht ohne leichte Lektüre ins leere Gesicht sehen konnte und einfach Stoff gebraucht habe). Ich habe mir also "Mondscheintarif" von Ildikó von Kürthy gekauft, weil mir klar war, dass ich das für kein Medium rezensieren und also auch nicht gratis abzocken kann. Außerdem interessiere ich mich ja immer sehr für "freche, neue Frauenliteratur". Um dann immer wieder enttäuscht zu werden. Sind diese Bücher denn echt alle nach dem gleichen Muster gestrickt? Frau um die 30, mit okay-langweiligem Job, kleinen Figurproblemchen, toller bester Freundin und einer Vorliebe für Selbsthilfe-Ratgeber sucht Mann fürs Leben, ist dann aber zu vertrottelt, ihn zu erkennen. Noch dazu wirkt das Buch so, als hätte die gute Frau Kürthy ziemlich schamlos bei Bridget Jones abgekupfert: die Figuren wirken fast identisch mit ihren Vorlieben und Schwächen (immer futtern, schlampig, keine Allgemeinbildung und Interesse für diese nur, um Männer zu beeindrucken) und manche Sachen wie dem (superwitzigen) Alptraum, dass der Hauptfigur an der Baustelle kein Bauarbeiter nachpfeift, sind sogar ganz konkret gleich. Vielleicht wollte die Autorin (im wahren Leben Stern-Redakteurin) auch nur einen sicheren Hit landen und viel Geld einstreichen und hat deswegen auf bewährte Muster zurückgegriffen. Okay, so schlimm ist es nicht, ist ganz flockig zu lesen und über den Vergleich von der Ferres mit einem deprimierten Pfannkuchen musste ich schon lachen. Aber der Grundtenor geht mir dann doch total auf die Nerven. Warum liebt die Öffentlichkeit und Presse (wie z.B. der Spiegel) solche Bücher nur? Ich weiß es eh.

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