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Kopf-Torte

Gestern war mal wieder so ein Abend: der Wille zum Ausgehen ist dick da, und es ist nichts, aber wirklich nichts, was einen auf Anhieb begeistert. Ist halt doch keine große Stadt, Wien. Umso schlimmer, als ich quasi semi-professionell dazu verpflichtet war, den beiden funky young web artists Jonah Brucker-Cohen und Joes Koppers, die bei uns in der Netbase eingeladen waren, irgendwas Interessantes aus dem Wiener Nachtleben zu bieten. Also wurde zuerst als Treffpunkt das Schikaneder vereinbart, bei dem es dann auch blieb.
Ich merke aber eigentlich jedes Mal, wenn ich ins Schikaneder gehe, dass es mir dort doch nicht so gut gefällt - nicht nur, weil es nicht mein home turf ist, sondern weil auch oft so komische Leute dort sind. Gestern war anscheinend so eine Rocker-Crew dort, die Party gefeiert haben, und einer von denen (oder zu wem gehörte der?) war so besoffen oder ‘high’, dass er ständig alle Leute begrapscht und umarmt hat. Irgendwann ist er dann zu uns gekommen und hat Joes belästigt, der ihn wegschieben wollte, wobei die Bierflasche des Typen zu Bruch gegangen ist. Daraufhin war der schon darauf eingestellt, einen Faustkampf zu beginnen und hat seinen scary tätowierten Freund herbeigetrommelt, aber zum Glück wurden die Unruhestifter dann alle vom Boss rausgeschmissen. Joes und Jonah müssen ja jetzt einen ziemlich komischen Eindruck von Wien haben.
Heute war ich dann seit ewigen Zeiten mal wieder bei der Wella zum Haareschneiden, und eigentlich sehe ich jetzt genau so aus wie nach dem letzten Haarschnitt, obwohl ich ja wie immer eine Veränderung wollte. Außerdem habe ich jetzt das, was Roland S. immer so schön eine ‘Friseur-Frisur’ nennt und ich frage mich, ob das den Friseurinnen wirklich so gefällt, wie sie einen immer herrichten?
Gibt es eigentlich irgend jemanden, der sich nach dem Friseurbesuch nicht sofort am liebsten unter einen Wasserhahn stürzen und die Haare wieder normal machen möchte? Aber irgendwie traut man sich nie, deutlich nein zu dem vielen Haarschaum etc. zu sagen, weil man den Friseurinnen die Freude nicht verderben will. Eigentlich pervers, dass man das nur zulässt, um sie glücklich zu machen, eigentlich sollte man ja selbst durch die neue Frisur beglückt werden.
Aber heute habe ich dafür einen sehr schönen Satz der Chef-Friseurin gehört, die der Seminarteilnehmerin erklärt hat, wie sie die verschiedenen Haarpartien an meinem Kopf abteilen soll: „Schau, der Kopf is nix anders wie a Tortn. Des san lauter runde Scheibn, und von denen teilst die anzelnen Tortnstückln ab." Das ist doch gut, wenn man da mal eine ganz andere Perspektive auf dieses Ding kriegt, das man so gerne als das größte eigene Kreativ- und Arbeitsmarktpotenzial ansieht.

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