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gschnas-schas

während sich hier die lustige zeit mit karnevalssitzungen, uniformierten alten männern und politischen verwicklungen immer weiter hochschaukelt (chefin berichtete, nur zur ergänzung: es war 17:30), bricht woanders wieder die zeit der fast nackt gschnase an, wie ich in den referrers vom plastikmädchen entdecken konnte.

die events der heiterkeit sind wohl überall gleich schlimm. vielleicht kann man in .at aber besser ausweichen, während wir hier befürchten, uns in der echten faschingszeit dann in der wohnung verbarrikadieren zu müssen. von der tradition feuchtfröhlicher übergriffe der jecken auf alles, was sich bewegt, haben wir auch schon gehört. zitter!

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warm war's

in barcelona. zwischen 12 und 14 grad, sonnenschein und eine atmosphäre wie in unseren breiten an schönen frühen apriltagen. die menschen shoppten bis 22 uhr und saßen bis tief in die nacht auf plätzen herum. die pension, in der ich war, war schrullig und zwei sprünge entfernt vom großstadt-boulevard la rambla. da werden vögel in winzigen käfigen verkauft und lebendige statuen (von bronze-indianern bis zombies in särgen) buhlen um die €ents der touristen. und dann gibt's da diese straße und deren seitenstraßen mit den vielen plattenläden. als ich am ersten tag, nachdem ich mein gepäck in der pension untergebracht hatte, so gegen 4 uhr durch die stadt schlenderte, war ich aber mal verwundert: alle (kleineren) geschäfte geschlossen. tja, siesta eben. und als ich mich am zweiten abend mit elke im cafe schilling traf, gab's gleich mal eine üble überraschung. kurz nachdem wir gezahlt hatten, war elkes brieftasche weg. eine kellnerin machte elke darauf aufmerksam, dass sie auf ihre tasche aufpassen sollte, die neben ihrem stuhl stand, aber da war es schon zu spät. ab da nahm ich dann meinen konventionellen städteführer etwas ernster und lächelte nicht mehr über die vielen warnungen vor taschendieben. aber trotzdem: am spannendsten sind die engen dunklen seitengassen! ideal zum streunen. auf das intensive nachtleben verzichtete ich dann aber doch - entgegen planung. die öffnungszeiten der einschlägigen bars und clubs sind gewöhnungsbedürftig. die bars machen gegen 22 oder 23 uhr auf, die menschen kommen aber erst 1 oder 2 stunden später, weil sie zuvor noch zu abendessen. und die clubs öffnen ihre tore nicht vor 1 oder 2 uhr. also hab ich mich eher an die stylishen bars gehalten. schön war, dass man mitten im jänner am meer sitzen konnte. nur ein bisschen kalter wind. vorne wellen und sandstrand, hinten alte häuser mit ganz vielen beinahe-balkonen. und beim abflug dann noch ein wunderbarer blick über das hügelige hinterland und über die schneebezuckerten pyrenäen und durch den blauen himmel über südfrankreich wieder hinein in die dichten wolken über mitteleuropa. zurück in wien, als ich aus dem flugzeug stieg, entfuhr mir dann wegen dem eisigen wind ein "fuck". auf bald, bcn!

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iPresident

Politik und Religion sollte man meiner Meinung nicht vermischen. Wenn aber einer "Mr. Jobs" gerufen wird, klingt das in der aktuellen Rezession einfach gut. Gut finde ich auch: Computer brauchen sehr wenig Öl

www.spymac.com www.jobsforpresident.org

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Dream on

Wisst Ihr, was mich total nervt? Traumsequenzen in Literatur. Das ist vollkommen überflüssig und noch dazu gähnend langweilig zu lesen. Denn im Unterschied zu Träumen im echten Leben, die gerade dadurch spannend sind, dass sie einfach aus irgendwelchen tiefen Höhlen des Unterbewusstseins auftauchen und meistens so völlig absurd sind, dass man gar nichts mit ihnen anfangen kann, sind Träume in Büchern immer zweckgerichtet und wollen uns irgendwas sagen. Und es ist total ermüdend, dass man diese Message, die es in Wirklichkeit gar nie so geben würde, auf den ersten Blick durchscheinen sieht. Also, all you young aspiring writers, verzichtet doch bitte drauf, Ihr würdet mir eine große Freude machen.

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Im Taxi mit Pulsinger

Hilfe! Ich fürchte mich sehr vor Fasching in Köln, das mit Riesenschritten näherrückt. Schon jetzt sind überall Plakate für Prunksitzungen angebracht und in der U-Bahn trifft man Menschen in lustigen Kostümen. Gestern nachmittag erscholl aus dem Zelt am Neumarkt, ganz bei uns in der Nähe, das Lied "Wir sind Kölsche Mädcher" und lauter Narren und Närrinnen hatten gute Laune und sangen mit. Und heute fuhren wir mit der S-Bahn von Bonn, wo wir die Riefenstahl-Ausstellung angeschaut hatten, nach Köln zurück, und da stieg ein Haufen besoffener Männer ein, die gerade von einer "Sitzung" kamen. Der eine musste zweimal während der Fahrt kotzen: seine Freunde haben ihm an der Haltestelle rausgeholfen und ihm die Tür aufgehalten, während er in die Botanik gereihert hat. Ganz toll.

Aber eigentlich wollte ich was ganz anderes erzählen: vorgestern abend war ja Intro Intim mit Robots in Disguise, Spillsbury und Pulsinger. Für Linus war es wie Sylvester, weil er ja so Spillsbury-Fan ist und schon Tage vorher ganz aus dem Häuschen war. Als erstes war noch Daniel Bedingfield auf der Bühne, was quite ein Erlebnis war, denn er macht so Boygroup-mäßige Popmusik und hatte in UK schon einen Nummer1-Hit. Das passte nicht so ganz ins Fabrikshallen-Ambiente des Gebäude 9, das generell eher so Indie-Publikum zieht. Mit der Spillsbury-Sängerin bin ich dann verwechselt worden (so eine unbekannte Frau zu mit: He, Tschuldigung, bist du nicht die Sängerin von eben? Äh nee, wir haben bloß eine ähnliche Frisur) und die Robots waren ganz toll. Sie haben eine sehr schöne Bühnenperformance geliefert, weil sie sich sichtbar nicht so ernst genommen haben, es trotzdem aber nicht lachhaft gemacht haben, wenn sie synchron getanzt und Verkleidungen angezogen haben. Ich hätte so gerne eines ihrer RID-T-Shirts gehabt, aber die haben sie wohl spezialangefertigt für sich selbst und noch keine für Fans gemacht.

Pulsinger hat dann ganz schön das Haus gerockt, was bei so einem Konzertpublikum um 1h nachts auch nicht so leicht ist, mit einer Mischung aus Elektro, Techno und 80ies-Anklängen (und allen neuen Cheap-Releases). Das war sehr schön, aber leider habe ich dabei dann auch ein bisschen Heimweh bekommen. Die alten Zeiten... Nachdem er fertig war, sind wir noch in den Backstage-Raum gegangen, weil Arno ihn am Donnerstag interviewt hatte und dann noch mal Hallo sagen wollte. Außerdem wollte der Patrick ihm da die angeblich ja so phänomenale Quehenberger-Platte geben, die er aber leider vergessen hatte (er hatte ihn beim Interview aber netterweise schon reichlich "bemustert"). Wir sind dann gemeinsam im Taxi heimgefahren, weil Pulsinger meinte, es sei immer so traurig, alleine heimzufahren. Er war wirklich wahnsinnig nett und aufgekratzt und hat eine gute Schote nach der anderen erzählt, z.B. über die vielen altmodischen Anzüge, die der Quehenberger von seinem Onkel geerbt hat. Das ist wie aus einer Sektflasche aus ihm hervorgesprudelt und man hätte ihm noch Stunden zuhören mögen. Aber es war spät, und wir gingen dann alle heim und ins Bett. Und freuten uns.

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